Erste Veranstaltung des neu gegründeten

VDI-Arbeitskreises

 

Product-Lifecycle-Management und Simulation

 

an der Fachhochschule Dortmund auf Einladung des mit organisierenden Ingenieurbüros Dipl.-Ing. Wolfgang Brose.

 

Schwerpunkt

Der erste Arbeitskreis hatte als Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde folgenden Fokus:

“Neue Produkte werden zunehmend komplexer und fordern immer kürzer werdende Entwicklungszyklen. Innovativer Methoden wie die Simulation und das unternehmensspezifisch ausgerichtete Product-Lifecycle-Management (PLM) können hier helfen, die Prozesse schneller und sicherer zu gestalten.

Diese Veranstaltung bietet einen Einstieg in das ständig weiter an Bedeutung gewinnende Thema und bietet die Möglichkeit, direkt mit den Experten in den Dialog zu treten.” ~ Verein Deutscher Ingenieure – Arbeitskreis ‘PLM und Simulation‘

 

Vorträge

Sechs Referenten beleuchteten in Kurzvorträgen folgende PLM-Kernthemen und den Nutzen der Technologien:

  1. Überblick „PLM und Simulation“ : Prof. Dr.-Ing. T. Straßmann (FH Dortmund)
  2. PLM für KMU’s : Prof. Dr.-Ing. F. Lobeck (Universität Duisburg-Essen)
  3. Nutzwertermittlung PLM : Dipl.-Ing. Manfred Boczanski (plmService, Dinslaken)
  4. Computersimulation und Optimierung : Prof. Dr. M. Geller (FH Dortmund)
  5. Simulation in der Biomechanik : Dr.-Ing. Dominik Raab (Universität Duisburg-Essen)
  6. Simulation als Vertriebsinstrument : Dipl.-Ing. Dirk Rautenberg (KRENKO, Dortmund)

 

PLM Product Lifecycle Management und Simulation

Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr.‐Ing. Thomas Straßmann und Herrn Dipl.‐Ing. Wolfgang Brose startet der neu besetzte AK mit einer Kick‐off‐Veranstaltung in der Fachhochschule Dortmund am Donnerstag, 24.03.2011 ab 17:00 Uhr. Sechs ausgewiesene Experten beleuchten die Kernthemen des Arbeitskreises und stellen den Nutzen dieser Technologien auch für kleine und mittlere Unternehmen vor. In den darauf folgenden Veranstaltungen werden dann die Einzelthemen detaillierter betrachtet. 

Neue Produkte werden zunehmend komplexer und sind in immer kürzer werdenden Entwicklungszyklen auf den Markt zu bringen. Nur durch den Einsatz innovativer Methoden ist es den Unternehmen möglich, sich diesen  Herausforderungen im Vergleich zum internationalen Wettbewerb zu stellen. 3D‐CAD‐Systeme sind heute Stand der Technik im Konstruktions‐, Planungs‐ und Entwicklungsprozess. Sie werden zur Modellerstellung genutzt und ermöglichen es, schon in einer frühen Phase der Produktentwicklung mittels Simulationstechniken die späteren Produkteigenschaften zu bewerten. Durch die Nutzung von Simulationen und Einsatz sogenannter virtueller Modelle kann in den Startphasen der Entwicklung häufig auf kostenintensive physikalische Prototypen verzichtet und somit der Produktentwicklungsprozess beschleunigt werden.

Zur Informationsverwaltung der dabei immer größer werdenden Menge der erzeugten Daten kommen heute durchgängig Datenverwaltungssysteme zum Einsatz. Diese Produktdaten‐Management‐Systeme sind nach der aus 2002 stammenden VDI‐Richtlinie 2219 „technische Datenbank‐ und Kommunikations-systeme, die dazu dienen, Informationen über Produkte und deren Entstehungsprozesse konsistent zu speichern, zu verwalten und transparent für alle relevanten Bereiche eines Unternehmens bereitzustellen“. Dies gilt nicht nur für den klassischen Maschinenbau. Auch andere Branchen wie zum Beispiel der Anlagenbau, die Chemische Industrie oder auch die Technische Gebäudeausrüstung müssen immer mehr Daten handhaben. Zur Prozessoptimierung ist zusätzlich das im PDM‐System verwaltete Produktmodell vollständig in die Unternehmensabläufe zu integrieren. Die damit verbundenen Herausforderungen führen zu dem als Strategie bezeichneten Product‐Lifecycle‐Management (PLM). Dieses in der Großindustrie schon seit Langem gesetzte Thema findet zunehmend mehr auch im Bereich der kleineren und mittleren Unternehmen Beachtung.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass PLM eigentlich eine unternehmensspezifische Strategie ist, die man nicht als fertiges Produkt erwerben kann. PLM ist jeweils auf die Belange eines Unternehmens anzupassen und daher immer mit Beratung und Prozessorganisation verbunden. Durch diese Tatsache ist es erklärbar, dass viele Unternehmen PLM in den unterschiedlichsten Formen definieren und umsetzen. Der Arbeitskreis wird hier für Transparenz sorgen und das in vielen Facetten zu beleuchtende Thema vorstellen.

Arbeitskreis PLM und Simulation

Weitere Informationen

www.vdi.de/… plm-und-simulation

Verein Deutscher Ingenieure e.V.

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VDI working group

Product Lifecycle Management and Simulation


 

Focus

The first working group had the following focus as a lecture event with a subsequent discussion round:

“New products are becoming increasingly complex and require ever shorter development cycles. Innovative methods such as simulation and company-specific product lifecycle management can help to make processes faster and more secure.

This event offers an introduction to this topic, which is constantly gaining in importance, and provides the opportunity to enter into a dialog with experts directly.” ~ Verein Deutscher Ingenieure – Arbeitskreis ‘PLM und Simulation’

 

Presentations

Six speakers gave short presentations on the following core PLM topics and the benefits of the technologies:

  1. Overview of “PLM and Simulation”: Prof. Dr.-Ing. T. Straßmann (FH Dortmund)
  2. PLM for SMEs: Prof. Dr.-Ing. F. Lobeck (University of Duisburg-Essen)
  3. Determining the benefits of PLM: Dipl.-Ing. Manfred Boczanski (plmService, Dinslaken)
  4. Computer simulation and optimization: Prof. Dr. M. Geller (FH Dortmund)
  5. Simulation in biomechanics: Dr.-Ing. Dominik Raab (Universität Duisburg-Essen)
  6. Simulation as a sales tool: Dipl.-Ing. Dirk Rautenberg (KRENKO, Dortmund)

 

PLM Product Lifecycle Management und Simulation

Under the leadership of Prof. Dr.-Ing. Thomas Straßmann and Dipl.-Ing. Wolfgang Brose, the newly formed working group will kick off with an opening event at Dortmund University of Applied Sciences and Arts on Thursday, March 24, 2011, starting at 5:00 p.m. Six renowned experts will shed light on the core topics of the working group and present the benefits of these technologies, including for small and medium-sized enterprises . In the subsequent events, the individual topics will then be examined in greater detail.

New products are becoming increasingly complex and must be brought to market within ever-shorter development cycles. Only by employing innovative methods can companies meet these challenges in the face of international competition . Today, 3D CAD systems represent the state of the art in the design, planning, and development process. They are used for model creation and make it possible to evaluate future product characteristics as early as the initial stages of product development using simulation techniques. By using simulations and so-called virtual models, it is often possible to avoid costly physical prototypes in the initial phases of development, thereby accelerating the product development process.

To manage the ever–increasing volume of data generated in this process, data management systems are now used across the board. These product data management systems are defined in VDI Guideline 2219, dated 2002, as “technical database and communication systems designed to consistently store and manage information about products and their development processes, and to make it available transparently to all relevant departments of a company.” This applies not only to traditional mechanical engineering.

Other industries, such as plant engineering, the chemical industry, and technical building systems, must also handle ever-increasing amounts of data. To optimize processes, the product model managed in the PDM system must also be fully integrated into business processes. The challenges associated with this have led to the strategy known as Product Lifecycle Management (PLM). This topic, which has long been established in large-scale industry, is increasingly gaining attention in the sector of small and medium-sized enterprises as well.

It is important to note that PLM is actually a company-specific strategy that cannot be purchased as a ready-made product. PLM must be tailored to the specific needs of each company and is therefore always linked to consulting and process organization. This fact explains why many companies define and implement PLM in a wide variety of ways. The working group will ensure transparency here and present this topic, which has many facets.

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